Entwicklung des Blattdüngers Herbagreen®
1. Generation
Am Steinbruch in Rechnitz ist bereits seit 1989 Blattdünger hergestellt worden. Dieser wurde mit einer Kugelmühle gemahlen. Dabei ist bereits ein sehr wirksamer Blattdünger entstanden. Dies obwohl nur etwa 5% der Teile unter 20 Mikron waren. Die Grösse von 20-25 Mikron gibt die Natur vor. Ein Grossteil der Kulturpflanzen hat Blattöffnung bis zu dieser Grösse. Damit der Kalk seine Wirkung entfalten kann, muss er in die Öffnungen eindringen können. Das Produkt wurde unter dem Namen "Blattvital" vertrieben.
2. Generation
In den Jahren 1998-2000 wurde eine neue Art zur Zerkleinerung angewandt, das tribomechanische Verfahren. Damit wurde es möglich, dass das Ausgangsmaterial zerrieben und nicht zermahlen wird. Das Resultat ist eine zusätzlich statische Aufladung des Materials. In den Feldversuchen hat sich gezeigt, dass diese messbare Elektrizität eine spürbare Verbesserung und Wirksamkeit des Blattdüngers mit sich bringt. Das Produkt wird unter den Namen "Megagreen", " Lithovit" und anderen vertrieben. Auch wurde ein Grossteil der Feldversuche damit unternommen.
3. Generation
Seit 2008 wurde das Verfahren der Zerkleinerung weiter verbessert, es wurden Veränderungen an den Desintegratoren und am Prozess vorgenommen. Das Resultat ist eine weitere Verbesserung hinsichtlich der Korngrösse (100% sind unter 68 Mikron und 80 % unter 25 Mikron) und die elektrostatische Aufladung ist nochmals um den Faktor 2 erhöht worden. Damit ist eine Effizienzsteigerung mit dem geschützten Faktor 3, wie die Feldversuche zeigen, hervorgerufen worden. Ab dieser Zeit ist auch der Produktname Herbagreen® eingetragen worden und soll für die weltweite Vermarktung benutzt werden.
4. Generation
Seit 2008 sind nun verschiedene interessante Beimischungen zum Kalzit gefunden worden. Diese ermöglichen ein gezielte Anwendung für bestimmte Effekte. So ist es möglich z.B. Botenstoffe der Brennnessel auf andere Pflanzen zu übertragen. Das Resultat ist, dass Insekten die besprühten Flächen meiden. Auch können Botenstoffe von schnellwachsenden Pflanzen übertragen werden, mit dem Resultat eines nochmals beschleunigten Wachstums. Seit 2009 ist es möglich die natürlich vorkommenden Pflanzennährstoffe zu mikronisieren und aktivieren, sodass damit sehr effiziente Düngersorten hergestellt werden können. Diese zeichnen sich durch einen kleineren Streuverlust gegenüber konventionellem Dünger aus. Dies reduziert bei konsequenter Anwendung - in grossem Ausmass die Belastung der Flüsse und Meere durch Phosphat-, Stickstoff- und Kaliauswaschungen. Dies hat für den Landwirt zusätzlich einen beachtlichen Kostenvorteil. Ab diesem Zeitpunkt ist auch der Name Phosphocal® eingeführt und registriert worden und dient der weltweiten Vermarktung.





